Freundschaft mit den Tieren - Der Pferdehof - Termine -
Fotoseite - Das Tiersanktuarium - "Die Pferdeflüsterinnen"
Was ist Tamera?

English  Português








Schicke Liebe voraus und berühre erst dann!
Schicke Segen voraus und berühre erst dann!
Schicke Freude voraus und berühre erst dann!
Schicke Willkommen voraus und berühre erst dann!
Schicke Wohlwollen voraus und berühre erst dann!
Schicke den Wunsch kennenzulernen voraus
und berühre erst dann!
Schicke den Wunsch zu teilen voraus und berühre erst dann!

Eike Braunroth


Freundschaft mit den Tieren

Pferd und Mensch verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Pferde haben den Menschen über weite Strecken getragen und geholfen, seinen Radius über die ganze Erde zu erweitern. Aber ihre Verbindung geriet selten zum Wohle des Pferdes. Jahrtausende lang wurde es gejagt, geschlachtet, als Kriegsross eingesetzt, in enge Boxen oder Ständer gesperrt, mit Sporen, Peitsche und scharfen Gebissen geritten. Wildpferde wurden ausgerottet, ihre natürliche Umgebung zerstört; fast alle heutigen Pferde sind nach den Wünschen von Menschen gezüchtet.


Aber wer oder was ist das Wesen Pferd?

Worin bestehen seine Anziehungskraft und Stolz, was ist seine Aufgabe in dieser Schöpfung? Wie können wir uns mit seiner Ursprünglichkeit verbinden - und damit auch mit unserer eigenen gezähmten, gebannten, unterdrückten Urkraft?














Der Pferdehof Tamera

Unsere 11 Pferde leben das ganze Jahr über frei auf großen Koppeln. Sie haben einen großen Offenstall, den sie bei Bedarf aufsuchen können. Unser Zukunftsbild liegt jedoch darin, dass die Pferde möglichst artgerecht und dennoch im Kontakt mit dem Menschen leben können. Deshalb haben wir in diesem Sommer begonnen, den Pferden eingezäunte Waldstücke als zusätzlichen Lebensraum zur Verfügung zu stellen. Beenden wir den selbstverständlichen und jederzeit möglichen Zugriff auf die Tiere, und wollen dennoch alle Freuden des Zusammenseins genießen, so bedeutet dies eine Vertiefung unserer Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit.




















Reiten

Die Pferde werden grundsätzlich ohne Gebiss und meistens ohne Sattel geritten. Das setzt eine präzise und feine Körpersprache voraus, eine Verständigung zwischen Pferd und Mensch, auf die man sich verlassen kann.



         



- Reiten ohne Gebiss:
Reiten mit Gebiss ist Teil eines Machtverhältnisses,
durch das wir mit Schmerz ein anderes Wesen kontrollieren.
Lippen und Maul oder Mund sind weiche und sanfte Organe -
wer von uns würde mit diesem Schmerz nicht "gefügig"?


- Reiten ohne Sattel: Reiten auf dem bloßen Pferderücken bedeutet einen unmittelbaren Körperkontakt und bedingt eine Balance,
die aus dem Inneren kommt.



Dabei sind uns die Pferde ein lebendiger und jederzeit präsenter Spiegel und unterstützen dadurch unsere notwendigen Veränderungen.

Tagebuchauszug



Ganz von selbst kommen wir an Fragen wie:

Wie bauen wir eine positive Autorität auf?
Wie bringen wir uns in einen Zustand von Angstlosigkeit, Entspannung und Kontakt?
Was machen wir mit unserer Wut, wenn etwas nicht gelingt?
Wie befreien wir uns von falscher Sentimentalität?
Wie lernen wir eine wahre und freie Freundschaft?
Wie lernen wir einen anderen Umgang mit unserem Körper?
Was tun mit der Sinnlichkeit und Kraftentfaltung, die in uns durch die Pferde geweckt wird?
Was haben wir noch zu lernen, um selbst Vertrauen erzeugen zu können?

Die Forschungsarbeit mit den Pferden ist ein Modellfall für das zukünftige Zusammenleben des Menschen mit der Natur im Sinne der Arbeit der Friedensforschungsstätte Tamera.

Wir bieten mehrmals jährlich Kurse an, in denen der gewaltfreie und kooperative Umgang mit Pferden kennen gelernt werden kann. (s.u.)






Der Pferdehof wurde 1996 von Elke Krauss aufgebaut und wird seit Anfang 2004 von Almut Schmitz (48) geleitet.
Bevor sie sich den Pferden widmete (seit 2000), arbeitete sie einige Jahre auf einem Delphinforschungsschiff. Ihre Vision ist der Aufbau des Tiersanktuarium. Hier sollen die Tierarten, die der Mensch bislang als Nutztiere ausgebeutet hat, einen Heilungsraum im Sinne der Freundschaft zwischen Mensch und Tier erfahren.














Pferdekurse 2010


Einsteigerkurse: 30.03. - 02.04.; 07.09. - 10.09.

Wie nähere ich mich einem Pferd? Wie führe ich ein Pferd? Was ist ein freier Kontakt? 
Was bedeutet es, Orientierung für das Pferd zu sein? Was signalisiere ich mit meiner Stimme, meiner Körperhaltung?

Wir nutzen hierfür Blindübungen, Spaziergänge mit dem Pferd, Partnerübungen und eine Reitmeditation.

 


Reiten ohne Gebiss und Sattel: 20.04. - 23.04.; 19.10. - 22.10.

Was signalisiere ich dem Pferd? Wie fein müssen diese Signale sein? Wie finde ich eine innere Balance, die mir auch auf dem Pferderücken Sicherheit gibt? Wie gebe ich dem Pferd Sicherheit? Wer ist dieses Pferd und was braucht es? Partnerübungen, Reitplatzarbeit (Bodenarbeit und Reiten) und kleine Ausritte sind Bausteine dieses Kurses.

Dieser Kurs ist nur für Menschen, die schon Erfahrung mit Pferden haben!



Frau und Pferd:  25.05. - 28.05.  

Pferde sind freie, wilde Geschöpfe. Kraftvoll und doch sehr sensibel. Entdecken wir diese Kraft auch in uns wieder! Wir haben viel gemeinsam. Gemeinsam mit den Pferden können wir unsere Weiblichkeit neu entdecken. Wir werden in diesem Kurs kleinere Zeremonien machen, mit den Pferden baden gehen, ein kleines Einmaleins der Pferdeführung lernen, und uns viel in der Natur aufhalten.






Eltern – Kind: 28.09. - 01.10.


Eine schö
ne Möglichkeit, etwas gemeinsam zu machen und sich vielleicht auf ganz neue Art kennenzulernen. Eltern lernen von ihren Kindern den freien, selbstverständlichen Kontakt zu anderen Wesen. Kinder lernen von ihren Eltern Verantwortungsgefühl und Umsichtigkeit. Beides sind Elemente, die wir brauchen im Umgang mit den Pferden. Einmal führen die Kinder die Erwachsenen, manchmal ist es aber auch anders. Es soll Spaß machen, gemeinsam und mit den Pferden zu lernen.

Mindestalter für die Kinder: 12 Jahre



Alle Kurse beinhalten Traumarbeit, denn durch das Zusammensein mit Pferden öffnet sich ganz von selbst unser Herz und wir berühren die Aspekte, die sich in unserem Leben gerade öffnen wollen. Unsere Seele ist Teil der Arbeit mit den Pferden. So erkennen wir auch die Seele in unserem vierbeinigen Gegenüber. Hilfreich dabei sind ebenfalls kleinere Meditationen und Übungen zur Wahrnehmungsfähigkeit. Nur wenn wir ein Team werden mit dem Pferd, können beide Seiten sich gegenseitig stützen und fördern. Pferde sind Helfer in unserer persönlichen Entwicklung, sie spiegeln uns durch ihre Reaktionen. Diesen Spiegel können wir positiv nutzen.
Außer beim Kurs "Reiten ohne Gebiss und Sattel" liegt der Fokus nicht beim Reiten; für alle Kurse gleichermaßen gilt jedoch, dass es in erster Linie um unseren Kontakt zum Pferd und unsere Wahrnehmung füreinander geht.

Offerte:
Die Kurse sind so gelegt, dass der jeweilige Montag vor Kursbeginn ein Tag ist, um Tamera kennenzulernen. Das beinhaltet u.a. einen Rundgang über unser Gelände und eine Einführung in die Grundgedanken des Heilungsbiotops. Alle Kursteilnehmer sind dazu herzlich eingeladen.

Die Kurssprache ist englisch.

Jede/r TeilnehmerIn hat während dieser Zeit sein/ihr eigenes Pferd.
Max. 8 TeilnehmerInnen
Leitung: Almut Schmitz und Team
Kursgebühr: 300 € plus 30 €/Nacht für U&V; der Tamera-Informations-Tag kostet zusätzlich 20 €


Information und Anmeldung: horseproject(AT)tamera.org




Fotos - Das Tiersanktuarium - "Die Pferdeflüsterinnen"

Heilungsbiotop I Tamera, Monte do Cerro, P-7630 Colos, Portugal  Tel.:00351-283-6353-06  Fax.:00351-283-6353-74
Email: tamera@mail.telepac.pt   Web: http://www.tamera.org