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Solarvillage

Permakultur und Wasserlandschaft

Neue Ziele und Visionen

Nach dem letzten Besuch von Permakultur-Spezialist Sepp Holzer in Tamera in der vergangenen Woche hat das Ökologenteam von Tamera seine Visionen und Pläne für die entstehende Wasserlandschaft erweitert und präzisiert. Zusammen mit Sepp Holzer wurden einige hundert Seerosen gepflanzt und verschiedene Fischarten im See 1 eingesetzt. Eine Gruppe interessierter Gäste und Tamera-Mitarbeiter nahm an dem Praxisseminar teil. Gleichzeitig entstanden in dieser Woche neue konkrete Pläne, um Tamera weiter zu einem ökoloischen Heilungs- und Zukunftsmodell aufzubauen.
Die Seerosen und Fische sind nicht nur ein ökonomischer Faktor für die Zukunft, sondern dienen auch als "Mitarbeiter", um ein vollständiges und gesundes Ökosystem aufzubauen.
Sepp Holzer: "In einigen Jahren wird Tamera eine Oase inmitten einer ökologischen Wüste sein. Die Zerstörung der Umwelt schreitet sehr schnell voran, es wird immer trockener. Um so wichtiger ist es, jetzt geeignete Maßnahmen zu ergreifen und nicht zu zögern. Weltweit werden funktionierende Alternativen gebraucht, um zu zeigen, wie ein natürliches Leben und eine natürliche Produktion gesunder Lebensmittel auf dem eigenen Land möglich wird." In der derzeitigen globalen Lebensmittelkrise ist diese Vision ein wichtiger Beitrag für eine lebenswerte Zukunft.

Mehr Seen und Teiche wurden geplant, um den Winterregen auf dem Gelände zu halten, die trockenen Böden mit Wasser zu tränken und der Natur und Vegetation zu helfen, sich zu regenerieren. Ein anderer Teil der Planungen dreht sich um die Sicherstellung von sauberem Trinkwasser durch die Erschließung neuer Brunnen und Quellen.

Sepp Holzer: "Es gibt in Tamera viel Wasser im Untergrund. Das ist der Schatz für die Zukunft, das blaue Gold, und jetzt ist die Zeit, diesen Schatz zu gewinnen."

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