Das Wasser-Geheimnis als Grundlage der neuen Erde

Heilung des Wasserkreislaufes durch Aufbau von Retentionslandschaften

Freie Rede von Bernd Walter Müller

 

„Wasser, Energie und Nahrung stehen der ganzen Menschheit zur freien Verfügung, wenn wir nicht länger den Gesetzen des Kapitals, sondern der Logik der Natur folgen.”
Dieter Duhm: Tamera-Manifest für eine neue Generation

 

Ich stelle dieses Zitat an den Anfang meiner Rede, weil ich euch bitten will, diese Vision der heilen Erde zu sehen, so oft und intensiv ihr könnt. Wir dürfen uns nicht an einen Zustand gewöhnen, wo uns etwas, das eigentlich selbstverständlich ist, wie eine unrealistische Utopie erscheint. Eine Erde, auf der alle Menschen freien Zugang haben zu genügend Wasser, Energie und Nahrung, und das auch noch kostenlos, ist eine durch und durch machbare Vorstellung.

Schon vor über 80 Jahren wurden ähnliche Gedanken von dem Österreicher Viktor Schauberger beschrieben, einem genialen Wasserforscher, einem Vorreiter und Vordenker der höchsten Kategorie. Er hat bereits damals die globalen Probleme vorhergesehen, vor denen wir heute stehen, und aufgezeigt, wie sie zu lösen sind. Eine Schlüsselstelle für die Lösung ist die richtige Behandlung des Wassers.
Deswegen möchte ich mich in diesem Vortrag mit dem Wasser befassen. Wasser ist Leben. Und wo Leben ist, ist auch Nahrung und Energie.
Die Jahre 2010 bis 2020 wurden von der UNO zum „Internationalen Jahrzehnt der Wüsten und der Wüstenbildung“ erklärt. Die Desertifikation, also die fortschreitende Wüstenbildung, ist heute eines der größten globalen Probleme.
Über 40% der globalen Landmasse zählen heute zu den Trockengebieten. Auch in Europa, zum Beispiel hier auf der Iberischen Halbinsel, ist die Wüstenbildung dramatisch. Ein Drittel der Landfläche Spaniens hat sich bereits in ein Trockengebiet verwandelt. Doch die meisten dieser Trockengebiete liegen in den noch ärmeren Ländern unserer Erde. Milliarden von Menschen haben heute keinen Zugang mehr zu gutem und frischem Wasser. Auch wenn wir es noch so sehr verdrängen wollen, wissen wir, dass dies unter anderem mit unserer Lebensweise hier in den Industrieländern zusammenhängt, die täglich, stündlich, minütlich dazu führt, dass in anderen Regionen der Erde Kinder an schlechtem Wasser erkranken und sterben, Menschen sich um die letzten Wasserstellen streiten müssen und Tiere verdursten. Wasser, eigentlich eine Quelle des Lebens, ist heute Ursache für Krieg, Macht, Krankheit und unendlich viel Leid. Deswegen forderte auch der bolivianische Präsident Evo Morales 2008 in seinen „10 Geboten, um den Planeten, die Menschheit und das Leben zu retten“, dass wir uns mit dieser „Weltkrise des Wassers“ auseinandersetzen und den Zugang zu Wasser zum Menschenrecht erklären müssen. Ich schließe mich ihm an. Ich halte diese Rede, damit alle Menschen und alle Tiere wieder freien Zugang haben zu gutem Trinkwasser. Dafür wurde die Idee der Retentionslandschaften und der Schule Terra Nova entwickelt.

Hier den ganzen Text als PDF-Version öffnen
Das Buch "Terra Nova" - hier bestellen