Leila Dregger

Freie Journalistin mit Schwerpunkt auf Themen, die den globalen Frieden fördern; Mitarbeiterin in Tameras portugiesischem Netzwerk

Hintergrund

Ich wurde 1959 in Köln geboren, bin Diplom-Agraringenieurin und Journalistin. Seit über 25 Jahren arbeite ich für Printmedien und Rundfunk, auch als Drehbuchautorin für Theater und Film. Meine Themen sind Frieden, Ökologie, Gemeinschaft und Frauen. Ich gebe auch Seminare für Friedensjournalismus, vorrangig für junge Menschen. Ich habe Gemeinschafts- und Friedensprojekte in aller Welt besucht, ihre Lebensweise kennengelernt, sie miteinander vernetzt und über sie geschrieben. Ich habe in Friedens- und Hilfsprojekten im Globalen Süden gearbeitet, und in Europa mitgeholfen, Projekte für regionale Autonomie aufzubauen.

Von 2000 bis 2003 war ich Herausgeberin der deutschen Zeitschrift „Die weibliche Stimme – für eine Politik des Herzens“.

1983 lernte ich die „Bauhütte“ kennen, das Vorläuferprojekt von Tamera. Seit 2003 lebe und arbeite ich von Tamera aus. Von allen Gemeinschaften, die ich erlebt habe, hat mich Tamera durch seinen radikalen Einsatz für die Welt am tiefsten begeistert. Als ich mich entschied, meinen Weg als Friedensjournalistin aufzunehmen, konnte ich mir keinen besseren Platz vorstellen, an dem ich mein Leben und meine Arbeit hätte verankern können.

Seit 2011 arbeite ich auch für das „Global Ecovillage Network“ (GEN), einer Organisation mit Beraterstatus bei der UNO, die viele tausend Gemeinschaften weltweit vernetzt und unterstützt, einschließlich Tamera.

Was mich motiviert

Ein Blick in die Welt: Die tägliche Realität von über 60 Millionen Flüchtlingen auf diesem Planeten. Die unglaubliche Ungerechtigkeit und der Idiotismus der kapitalistischen Globalisierung. Wir brauchen ein komplett neues Lebenssystem, eine grundlegende Transformation in der Art und Weise, wie wir auf und mit der Erde leben. Eine globale Heilung ist möglich, selbst jetzt noch in diesem Stadium, wenn es uns gelingt, Alternativen aufzuzeigen. Mehr und mehr Menschen suchen einen Ausweg aus diesem System. Ich möchte Alternativen aufzeigen, in die sie eintreten können.

Meine Rolle in Tamera

Ich arbeite für eine Reihe von deutschen, englischen und portugiesischen Medien. Ich schreibe aus und über Tamera sowie über Projekte und Menschen aus unserem internationalen Netzwerk. Ich arbeite auch mit, Veröffentlichungen für Tamera zu erstellen und begleite JournalistInnen und FilmemacherInnen, die Tamera besuchen. Seit 2016 bin ich aktiv im Aufbau des portugiesischen Netzwerks tätig.

www.tamera.org