Testfeld I - SolarVillage

"You can never change things
by fighting the existing reality.
To change something build a new model
that makes the existing obsolete.”
R. Buckminster Fuller

 

Technologie für eine dezentrale Energieversorgung

„Energieautonomie“ ist der wichtigste Oberbegriff im beginnenden Solarzeitalter. Regional genutzte Energien aus nachhaltigen Ressourcen ermöglichen nicht nur die Befreiung von Fremdbestimmung – sie ermöglichen gerade in den ärmsten, sonnen reichen Regionen der Erde den Aufbau autonomer, untereinander vernetzter Strukturen, von neu wachsenden Subsistenzsystemen.
 
Der Grundgedanke des „Solar Power Village“ ist geboren aus einer Anteilnahme an der Lebenssituation der Ärmsten, die aus Not das letzte verbleibende Holz verbrennen, um zu kochen und keine Lebensperspektive haben für ein reiches Leben mit einfachen technischen Möglichkeiten. Hier wird eine Lösungsmöglichkeit real gezeigt, die alle Lebensbereiche umfasst.
In engem Zusammenspiel mit einer neuen Energieversorgung werden die anderen Lebensbereiche: Ökologie und auch Architektur zu einem Vorentwurf eines neuen Lebens zusammengefügt. Zentraler Bestandteil dieses Lenbesentwurfes und -experimentes ist das Zusammenleben zwischen Menschen, das Kooperation und gegenseitige Unterstützung in ihr Zentrum stellen.
 
Tamera hat für diese Idee ein Testfeld eröffnet, das Testfeld 1.
Im Energiebereich werden hier die Erfindungen von Jürgen Kleinwächter und – in Ergänzung dazu – weitere Elemente wie Scheffler-Spiegel und Biogas-Anlage gezeigt, getestet – und mit ihnen gelebt.
 
Das System von Jürgen Kleinwächter arbeitet mit Grundprinzipien, wie wir sie in der Natur finden: Multifunktionalität und Komplexität: Die Grundfragen der menschlichen Lebenstätigkeiten (Energie, Nahrung und Schutz vor Wetter, Schutz vor zu viel Sonneneinstrahlung für Mensch und Pflanze, bis hin zu Wasserrückgewinnung für Anbau in wüsten-ähnlichen Gebieten, Unterstützung des Pflanzenwachstums durch Lichtfrequenzverschiebungen etc.) werden in diesen System so beantwortet, dass sich die einzelnen Bereiche gegenseitig unterstützen und in der Zukunft Synergien entstehen, die z.B. den Landverbrauch für die Erzeugung von Nahrungsmitteln senken, da der gleiche Raum für Pflanzen, wohnen und für Energiegewinnung genutzt werden kann (s. Energy Power Greenhouse und SunPulse Electirc). Durch dieses Zusammenspiel entsteht ein Wohnkonzept, das enger mit der Natur verbunden ist, nicht mehr auf Abgrenzung basiert, sondern auf Kontakt mit der umgebenden Natur und mit den Zyklen, in denen der Mensch eingebunden ist.
Der Kern der Maschinenkraft wird hier durch Niedertemperatur-Stirlingmotoren bereitgestellt. Der Stirlingmotor wurde 1815 erfunden, es ist ein Motor, der die Temperaturdifferenz in mechanische Energie umsetzt. Damit ist der Stirlingmotor ein Beispiel für Energieumwandlung von einer schlecht nutzbaren Energieform (thermische Energie) in die besser einsetzbare Form mechanischer Energie. Nicht Abbau ist das zugrunde liegende Prinzip dieser Maschine, sondern Aufbau.
Betrachtet man die Funktionsweise bemerkt man, dass der Stirling nicht Kraft aus explosiv ablaufenden Expansionsvorgängen bezieht, er ist keine Explosionsmaschine, sondern ein atmendes oder pulsierendes Gerät.
Es ist der Verdienst von Vater und Sohn Kleinwächter, das Stirling Prinzip auf den Temperatur-Bereich übersetzt zu haben, in dem die Sonnenenergie nutzbar ist. Der heiße Pol des Motors wird von der Sonne erwärmt, die Maschine ist damit ein Keim einer unabhängigen und wirklich autonomen Möglichkeit der Energieversorgung für menschliche Siedlungen.
 
In diesem modularen System vereinigen sich wesentliche Kernstücke für eine humane Energieversorgung einer neuen Kultur.

 

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