(copy 1)

Tamera beantragt die Umzonung seiner Flächennutzung

Unterstützen Sie den Plan der Heilungsbiotope und ganz konkret die nächste Stufe im Aufbau des ersten Heilungsbiotops in Tamera, Portugal Siedlungsmodell und Orientierung für regenerative Dorf- und Städteplanung

 

Die Überschwemmungen, Waldbrände, Wüstenbildung und der Verlust von biologischer Vielfalt weltweit sowie deren Folgeerscheinungen für Milliarden von Menschen - Hunger, Krieg und Flüchtlingskatastrophen - sind eine direkte Konsequenz von gravierendem ökologisch-sozialen Fehlverhalten der Menschheit. Im Rahmen der globalisierten Wachstumssysteme können wir dieses Fehlverhalten nicht korrigieren. Solange der Mensch Teil dieses Systems bleibt, zerstört er die Natur und damit letztlich auch sich selbst.

 

Es gibt andere, heilsame Möglichkeiten, auf der Erde zu siedeln. Indigene Kulturen haben das weltweit bewiesen. Auch heute kann der Mensch wieder Gärtner der Erde und Hüter der Natur sein und gestörte Ökosysteme restaurieren. Auswirkungen von Naturkatastrophen könnten gemildert und sogar vermieden werden durch den Aufbau beispielhafter dezentraler Siedlungsformen. Dazu gehört ein anderes Konzept für die Verbindung von Siedlungsbau, Naturschutz, und Nahrungsmittelanbau; ein Konzept, in dem menschliches Wohnen, Wiederbewaldung, Wasserkörper (in englischen kommt das gut: water bodies) und Lebensmittelbiotope eine Einheit bilden und wo die Wirtschafts- und Produktionskreisläufe sich regional vernetzen. Zentral für das Gelingen solcher Projekte ist eine Architektur, die es ermöglicht, überschaubare soziale Strukturen aufzubauen, die Vertrauen und gemeinsame Verantwortung möglich machen. Ähnliche Vorschläge kommen aus der Ideenwerkstatt verschiedener Zukunftsplaner, wurden zuletzt am Beispiel von Rojava, Kurdistan, oder in Kolumbien anhand des dezentralen Mikrosozialismus diskutiert. Auch Ökodörfer sind eine Idee in der richtigen Richtung.

Jedoch gibt es für regenerativen Siedlungen noch in fast keinem Land der Erde gesetzliche Voraussetzungen oder städtebauliche Orientierungen. (Wales scheint die einzige Ausnahme zu sein.)


Der Plan der Heilungsbiotope ist ein globaler Plan für den Aufbau von vernetzten Regionalautonomien in Wasser, Lebensmitteln und Energie. Ein Heilungsbiotop ist eine Gemeinschaft, die durch den Aufbau neuer sozialer Strukturen (in der Vertrauen und Kooperation unter allen Teilnehmern besteht,) eine regenerative Siedlungsform entwickelt, in der das menschliche Leben in die Vorgänge und Kreisläufe der Natur eingebettet ist und die eine Vielzahl von Symbiosen und Synergien erzeugt werden kann. In einem Heilungsbiotop ist der Mensch kein Schädling der Natur, im Gegenteil: Seine Lebenssysteme fördern und brauchen eine gesunde biologische Vielfalt.


In Tamera im Süden Portugals entsteht das erste Heilungsbiotop weltweit. Mit der Erfahrung im Gemeinschaftsaufbau und dem Aufbau einer Ausbildungsstätte bahnt diese Arbeit den Weg für weitere Heilungsbiotope, die an verschiedenen Orten geplant sind.

Für den ökologischen Masterplan einer regenerativen Modellsiedlung arbeitet Tamera seit Jahren im Rahmen der Blueprint-Alliance mit Spezialisten für dezentrale Energiesysteme, biologisches Bauen, Abwasserreinigung und Nahrungsmittelanbau. Mit unserer gelebten Erfahrung in ganzheitlichem Wassermanagement bieten wir schon heute Lösungen für Regionen an, in denen Wassermangel, Wüstenbildung und Waldbrände zu gravierenden sozialen und ökologischen Verwerfungen führen, zum Beispiel für Israel-Palästina, Kalifornien und Nordafrika. Die Blueprint-Alliance plant derzeit in Tamera ein Modell für eine regenerative Siedlung, um global anwendbares Wissen in vielen Bereichen zu gewinnen.


Wie in anderen Ländern gibt es auch in Portugal keine gesetzliche Rahmenbedingungen für regenerative Siedlungen und Gemeinschaften. Städte, Dörfer und Bauernhöfe sind derzeit die einzig legalen Siedlungsformen.

 In seiner Entwicklung zum Heilungsbiotop betritt Tamera deshalb jetzt eine neue Stufe. Wir haben begonnen, in einem nationalen und regionalen Bündnis eng mit professionellen Architektur- und Städteplanungsteams des Landes sowie lokalen Behörden zusammenzuarbeiten, um gemeinsam einen Masterplan zu erarbeiten, der die Vision der Heilungsbiotope genehmigungsfähig macht. 


Diese Pionierarbeit soll zudem unschätzbares praktisches Wissen und Orientierung für Städteplaner und Gesetzgeber bieten, die weltweit regenerative Dörfer, Siedlungen und Städte planen, realisieren und genehmigen wollen.
In Portugal heißt der Prozess, den Tamera jetzt in enger Kooperation mit der Kreisverwaltung von Odemira beginnt, PIER - Plano de Intervenção em Espaço Rural. Die erste Projektphase beginnt jetzt im Herbst 2017.

Kurzfristig werden 50.000 Euro benötigt, in den nächsten 1-2 Jahren weitere 70.000 Euro.

In den letzten 3 Jahren haben wir in der Vorbereitungsphase rund 50.000 Euro investiert. Die bevorstehenden Arbeiten für dieses Jahr erfordern kurzfristig weitere 50.000 Euro. 70.000 werden im kommenden Jahr 2018 und der gleiche Betrag im Jahr 2019 investiert werden. Daher sind die geschätzten Projektkosten bis 2019: 190.000 Euro.

 

 

Wir danken für Ihre Unterstützung
im Namen der Tamera Gemeinschaft


Sabine Lichtenfels - Mitgründerin von Tamera
Christoph Ulbig - Koordinator des “PIER”

 


Für weitere Fragen kontakten Sie bitte unser die Grace Foundation unter:
contact(at)The-Grace-Foundation.org

 

Grace Foundation - America • 21885 Boness Rd, Sonoma, CA 95476 • Union Bank Account: 7960004390 • Routing number: 122000496 

Das Buch "Terra Nova" - hier bestellen