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Die 96 – Zusammenarbeiten für eine humane Zukunft

Ein einjähriger Online-Kurs für innere Wandlung, Friedensfähigkeit und Verantwortung für die Erde

„Ich bin, der ich sein werde.“ 2. Mose 3,14

 

Übersicht

Wir laden dazu ein, sich mit uns gemeinsam auf einen einjährigen Initiations- und Lernweg zu begeben. Im Zentrum steht eine innere Wandlung: vom Gefühl der Trennung hin zu einer Erfahrung von Zugehörigkeit zur Erde und Verantwortung für das Ganze.

Die Grundfrage dieses Jahres heißt nicht zuerst: „Wie rette ich die Erde?“ oder: „Was weiß ich über die Erde?“, sondern: „Wer bin ich, wenn ich Frieden verkörpere?“ und: „Wer werde ich in Beziehung zur Erde?“

Der Kurs geht davon aus, dass unser Verhältnis zur Erde mit unserem Verhältnis zu uns selbst verbunden ist. Frieden mit der Erde beginnt dort, wo wir aufhören, gegen das Leben in uns selbst zu kämpfen.

Deshalb erforschen wir unsere körperliche, animalische und geistige Natur ebenso wie unsere Beziehungen zu anderen Menschen, zu Kindern, Familie, Gemeinschaft, Liebe, Pflanzen, Tieren, Elementen und Kräften.

In diesem Kurs geht es nicht vor allem um Wissensvermittlung, sondern um einen Erfahrungsweg. Die Teilnehmenden nehmen sich zwischen den Treffen regelmäßig Zeit für persönliche Praxis: im Kontakt mit der Erde, mit dem Leben, mit sich selbst oder mit einem anderen Menschen. Die Erfahrungen daraus teilen wir in den monatlichen Treffen und in Kleingruppen.

Die 96 Friedensbilder des Steinkreises von Tamera begleiten diesen Weg als Orientierung und Spiegel. Sie helfen, persönliche Erfahrungen in einen größeren Zusammenhang zu stellen und die Verbindung zwischen innerer Arbeit, Beziehung und Verantwortung für die Erde bewusster wahrzunehmen.

So wird Friedensarbeit zu einer gelebten Praxis – in unserem Körper, in unseren Beziehungen, im Alltag und in der Art, wie wir der Erde begegnen.

Forschungsbereich:

Gemeinschaftsbildung, Friedenspraxis, Beziehungsfähigkeit

Format:

Einjähriger Online-Kurs

Beginn:

September 2026

Abschluss:

Vor-Ort-Seminar geplant

Uhrzeit:

Die Webinare finden jeweils um 19:30 Uhr deutscher Zeit (MEZ/MESZ) statt.

Zeitlicher Aufwand:

Genauere Informationen findest du in der Veranstaltungsbeschreibung.

Sprache:

Deutsch

Kosten

Stufenlose Preisstaffelung zwischen 1000 € – 1920 € 

Dieser Preis ist ohne Unterkunft und Verpflegung für die geplante Vor-Ort-Veranstaltung zum Abschluss.

Warum verwenden wir eine Stufenlose Preisstaffelung?

Für wen ist dieser Kurs?

Der Kurs richtet sich an Menschen aller Altersgruppen, die sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzen wollen oder bereits damit verbunden sind.

Er ist für Menschen, die Friedensarbeit nicht nur als politische oder ökologische Aufgabe verstehen, sondern auch als inneren, zwischenmenschlichen und spirituellen Lernweg.

Eingeladen sind Menschen, die ihre Beziehung zur Erde vertiefen, ihre Wahrnehmung schulen, ihre Beziehungsfähigkeit stärken und Verantwortung für das Ganze übernehmen möchten – im eigenen Alltag, in Gemeinschaft, in Familie, in Liebesbeziehungen, in Projekten oder in sozialen und politischen Zusammenhängen.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wichtig sind Offenheit, die Bereitschaft zur persönlichen Praxis und das Interesse an einem gemeinsamen Forschungsweg.

Was wir tun werden

Der Kurs bewegt sich durch vier Lernfelder:

Die Erde, den anderen Menschen und die eigene Stimme hören lernen
Wir üben, tiefer zuzuhören: der Erde, dem eigenen Körper, der inneren Stimme und den Menschen, mit denen wir verbunden sind. Es geht darum, Wahrnehmung zu verfeinern, Kontakt aufzunehmen und wieder empfänglicher für das Leben zu werden.

Beziehungsfähigkeit erwerben
Wir erforschen, wie wahrhaftige Beziehung möglich wird – zu uns selbst, zu anderen Menschen, zu Kindern, Familie, Liebespartnerinnen und Liebespartnern, zu Gemeinschaft und zur Erde. Dabei geht es um Ehrlichkeit, Vertrauen, Projektionen, Grenzen, Hingabe und die Fähigkeit, Liebe ohne Besitz und ohne Lüge zu entwickeln.

Verantwortung annehmen – globale Anteilnahme und Dienst
Wir fragen, was es bedeutet, Teil eines lebendigen planetarischen Organismus zu sein. Wie können wir Anteil nehmen, ohne zu verzweifeln? Wie können wir dienen, ohne uns aufzuopfern? Wie übernehmen wir Verantwortung für das Ganze in unserem konkreten Lebensfeld?

Frieden verkörpern
Frieden bleibt nicht Idee, Meinung oder Wissen. Frieden will im eigenen Leben sichtbar werden: im Umgang mit Angst, Liebe, Macht, Schmerz, Wahrheit, Hingabe und Verantwortung. In diesem Lernfeld erforschen wir, wie eine Haltung des Friedens im Alltag, in Beziehungen und im Dienst an der Erde verkörpert werden kann.

Fragen, mit denen wir arbeiten

Im Laufe des Jahres begegnen wir Themen, in denen Frieden noch nicht selbstverständlich ist: Angst, Misstrauen, Kontrolle, Bedürftigkeit, Projektionen, alte Verletzungen und der Wunsch, sich zu schützen. Wir nehmen sie nicht als Fehler, sondern als Ausgangspunkt für einen Lernweg.

Wir fragen zum Beispiel:

  • Wie erkenne ich meine Angst, ohne mich von ihr bestimmen zu lassen?
  • Wie kann ich mit anderen Menschen in Beziehung sein, ohne sie besitzen, kontrollieren oder festhalten zu wollen?
  • Wie gehe ich ehrlich mit Liebe, Sehnsucht, Eifersucht und Bedürftigkeit um?
  • Wo brauche ich Abgrenzung – und wo wäre Hingabe möglich?
  • Was geschieht, wenn ich Gefühle nicht überspiele, sondern wahrnehme, was wirklich in mir ist?
  • Wie unterscheide ich zwischen dem, was ich tatsächlich wahrnehme, und dem, was ich auf andere projiziere?
  • Wie kann ich Verantwortung übernehmen und dienen, ohne mich selbst aufzugeben?
  • Wie lerne ich, tiefer zuzuhören – mir selbst, anderen Menschen und der Erde?
  • Wie wächst eine Haltung, in der auch Tiere, Pflanzen und die kleinsten Lebewesen nicht nur als „Umwelt“, sondern als Teil des gemeinsamen Lebens geachtet und geschützt werden?

Durch die Verbindung von monatlichen Treffen, persönlicher Praxis, Studientexten, Kleingruppenaustausch und der Arbeit mit den 96 Urbildern entsteht ein Jahresweg, der innere Wandlung, Erdverbundenheit und konkrete Friedensfähigkeit miteinander verbindet.

Zeitplan

Der Kurs beginnt im September 2026 und läuft über ein Jahr.

Es findet ein Online-Treffen pro Monat statt, jeweils am 21. jedes Monats. Die monatlichen Treffen dauern ca. 2,5 bis 3 Stunden.

Zwischen den Treffen gibt es:

  • individuelle Praxisaufgaben,
  • monatliche Studientexte zur geistigen Anregung,
  • Austausch in Kleingruppen,
  • ein persönliches Initiationstagebuch,
  • ein Abschlussprojekt,
  • ein gemeinsames Initiationsritual.

Im Herbst 2027 planen wir ein Abschluss-Seminar – entweder in Deutschland oder in Tamera, Portugal.

 

Begleitlektüre

Buchempfehlungen zur Begleitung während des Kurses:

Das Team, das diese einjährige Reise begleiten wird

Die Teilnehmenden werden von sieben Frauen aus Tamera begleitet. Sie halten die Austauschtreffen, lesen die Beiträge und Erfahrungsberichte, nehmen die wesentlichen Themen auf und bündeln sie. Sie halten den spirituellen Rahmen des Kurses und stehen auf Wunsch auch für persönliche Gespräche zur Verfügung.

So kann im Laufe des Jahres ein tragendes Beziehungsnetz entstehen, in dem Verbundenheit nicht nur als Idee, sondern auch in einer Menschengemeinschaft erfahrbar wird.

Willkommen!

www.tamera.org