Terra Deva

Terra Deva, unsere Abteilung für spirituelle Ökologie, steht unter der Schirmherrschaft von Sabine Lichtenfels, Mitgründerin von Tamera. Hier erforschen wir Interspezieskommunikation, vertrauensvollen Kontakt und Kooperation mit Pflanzen, Tieren und allen Wesen, sichtbar oder unsichtbar. Wir lernen, wie wir unser Verhältnis zu ihnen heilen können, wie wir Landschaften restaurieren und Lebensmittel in Kooperation mit der Natur erzeugen können. Wir wollen eine Kultur aufbauen, die das ganze Lebendige integriert, eine Kultur ohne Feindschaft, und so die heilige Allianz aller Wesen wieder herstellen.

Wir sprechen nicht nur über Dinge und Wesen, sondern auch mit ihnen, in Kooperation mit der Natur. Das ist nicht nur ein Schlagwort, sondern eine reale Quelle von unerschöpflichem Wissen, Freundschaft und Seelenqualität des Lebens.”

SABINE LICHTENFELS

Terra Deva ist Teil des entstehenden MarisisLandschaftsparkes, zu dem der Steinkreis, die Pilgerpfade und andere spirituelle Kraftplätze gehören. Als Teil unserer tiefenökologischen Arbeit arbeiten wir in der Landschaftsgestaltung und der Gartenarbeit eng zusammen mit dem größeren Ökologieteam.

Vision

Seit Entstehung des Projektes experimentieren wir mit der bewussten Kooperation aller Wesen; dies ist unsere Antwort auf die unvorstellbare Gewalt, mit der Menschen weltweit gegen die lebendige Welt vorgehen. Wir haben dabei gelernt von und sind inspiriert durch:

  • Findhorn Foundation, spirituelle Gemeinschaft und Ökodorf in Schottland mit langjähriger Erfahrung in der Kommunikation mit „Devas” (dokumentiert im Buch von Dorothy Maclean: „Du kannst mit Engeln sprechen”)
  • Eike Braunroth, ein deutscher „Friedensgärtner”, der mit dem Prinzip der „Kommunikation mit der Natur” arbeitet
  • Anna Breytenbach (Seite auf Englisch), Tier-Kommunikatorin aus Südafrika
  • J. Allen Boone und sein Buch „Die große Gemeinschaft der Schöpfung”

Im Jahr 2013 gründeten wir „Terra Deva” auf einen Forschungsgelände von 6 Hektar, um zu lernen, mit Tieren, Pflanzen und unsichtbaren Wesen durch gegenseitige Resonanz zu kommunizieren. Wie schon oben erwähnt, sprechen wir lieber mit ihnen als über sie.

Wir kultivierten ein Gelände, das mit Zistrosen und Brombeeren überwuchert war, und begannen hier, mit Schweinen, Hühnern, Bienen, aber auch mit Wildtieren wie Wildschweinen, Mungos und vielen anderen zu arbeiten. Wir gestalteten auch „Kraftplätze” – besondere Orte, die für Ritual und Gebet bestimmt sind.

 

Unsere Forschungsfragen:
  • Wie kommen wir in Berührung mit der Seele von Pflanzen oder Tieren?
  • Wie können wir mit Haustieren und Vieh nach Jahrtausenden der Ausbeutung wieder Harmonie herstellen?
  • Können wir durch Gedanken, Musik oder andere unterstützende Frequenzen das Pflanzenwachstum beeinflussen?
  • Wie können wir mit Naturwesen in einem Heilungsbiotop kooperieren, um Trennung zu überwinden und Ganzheit herzustellen?
  • Was ist ein Kraftplatz?
  • Ist es möglich, im Einverständnis mit den Tieren Fisch, Fleisch oder Milchprodukte zu essen, wie es manche indigene Kulturen tun?
  • Wie gehen wir mit Tieren um, die normalerweise als Schädlinge betrachtet werden?
  • Wie können wir effektiv kommunizieren und auch Grenzen setzen, ohne Gewalt anzuwenden?

Ergebnisse

  • Vor jedem Neubau oder anderen Eingriffen in die Natur kommunizieren wir mit den Naturgeistern und bitten um Erlaubnis und um Botschaften, lauschen auf den Traum der Landschaft. Dies ist ein ethisches Prinzip unserer Gemeinschaft.
  • Wir kooperieren mit allen Wesen, sogar denjenigen, die als Schädlinge betrachtet werden, seien es Schnecken, Würmer, Ratten oder Wildschweine. Wir gehen davon aus, dass ihr Erscheinen oft eine Botschaft in sich trägt: Wir sollen hier etwas lernen und verändern.
  • Wir treffen „Vereinbarungen” mit dem kollektiven Geist eines Wesens – auch „Deva” genannt –, in denen wir uns verpflichten, auf sie einzugehen und unser Verhalten zu ändern, und bitten sie im Gegenzug, unseren Raum zu akzeptieren. Unsere erstaunliche Erfahrung ist, dass es immer wieder funktioniert, solange unsere Absicht zur Kooperation authentisch ist. Wir haben festgestellt, dass zwar wenige Pioniere für diese Arbeit ausreichen, sich aber letztlich alle Mitglieder der Gemeinschaft der Verpflichtung anschließen müssen, damit die Zusammenarbeit Dauer bekommt.
  • Wir haben erkannt, dass Tierarten, die sich in anderen Situation massenhaft vermehren würden – zum Beispiel Ratten – ein ausgewogeneres Vermehrungsverhalten entwickeln, wenn sie Teil eines gesunden Biotopes sind, das heißt auch, wenn sie von Menschen akzeptiert werden und mit ihnen kooperieren können.

Grundgedanken

  • Jedes Wesen hat eine Seele, mit der wir kommunizieren können.
  • Tiere sind Kooperationspartner, keine Schädlinge.
  • Wir können das Ungleichgewicht der Natur nicht lösen, indem wir andere Wesen ausrotten, sondern nur indem wir ihre Botschaft hören.
  • Tiere und Pflanzen reagieren mit vorbehaltloser Dankbarkeit und Freundlichkeit, wenn wir Menschen in einen Kontakt ohne Angst und Aggression eintreten.
  • Sie kooperieren freudig, wenn wir klare Botschaften senden.
  • Kooperation mit der Natur verändert die ganze Gemeinschaft.
  • Wie wir mit Tieren umgehen, zeigt immer, wie wir zu unserer eigenen animalischen Natur stehen. Wenn wir die Sinnlichkeit, Wachheit und das wilde Begehren des inneren Tieres akzeptieren, verbinden wir uns auf eine neue liebende Weise mit allen fleischlichen Wesen.
Hühner

Unsere Hühner können Tag und Nacht frei herumlaufen. Wir möchten, dass zwischen Wildtieren und Hühnern eine tiefe Kooperation entsteht, so dass sich einerseits die Hühner sicher fühlen und andererseits die Wildtiere uns helfen, die Hühnerpopulation zu regulieren. Eine der Forschungsfragen ist: „Werden Hühner, die in Vertrauen und Kooperation leben, den Menschen ihre Eier und sogar ihr Fleisch freiwillig zur Verfügung stellen?“ Um Antworten auf unsere vielen Forschungsfragen zu finden, gehen wir in einen tiefen Kontakt mit dem kollektiven Bewusstsein der Hühner und wilden Tiere, denn wahre Antworten werden nur in Kontakt gefunden.

Schweine

Unsere Schweine sind unsere Kooperationspartner. Sie lieben es, mit ihren Rüsseln zu wühlen, Böden durchzupflügen und sie von Gebüsch zu befreien. Diese nützliche Arbeit hilft uns, Brachland in Gärten umzuwandeln. In Zeiten der Göttin waren Schweine Symbole von Wohlstand und Lust, später in der Entwicklung zum Patriarchat bekamen sie den Ruf der Unsauberkeit. Wir erkennen heute aufs Neue an, dass Schweine kraftvolle und heilige Tiere sind.

Wildschweine

Wildschweine laufen frei durch Tamera; wir erlauben ihnen, unser Land als Zuflucht zu benutzen. Durch ihre Anwesenheit in Tamera haben wir die Gelegenheit, eine intime Verbindung mit einem Wildtier aufzubauen. Durch das gegenseitige Vertrauen, das in den letzten Jahren entstanden ist, haben sie ihr Verhalten verändert und sind nicht mehr nur nachts unterwegs, sondern auch tagsüber. Wir arbeiten an dem Wissen, wie wir auch unsere Gärten durch Kommunikation und Kooperation schützen können. Die Ergebnisse unserer Forschung werden von unserem Ökologieteam angewendet. Die Gärtner schließen Vereinbarungen, worin sie ausdrücken, dass die Wildschweine möglichst unseren Anbauflächen fernbleiben sollen. Durch Kooperation mit Wildschweinen wollen wir eine Alternative für die globale Ausrottungskampagne aufzeigen, der diese Tiere ausgesetzt sind.

Bienen

In Tamera entsteht ein Bienensanktuarium. Mit traditionell geformten Bienenstöcken, durch Kooperationsexperimente mit der Varoamilbe, die Behandlung erkrankter Bienen mit Kräutern und dem zeitweisen Verzicht auf Honig versuchen wir, die Natur der Bienen besser zu verstehen und Informationen zu erhalten, die für ihren Schutz und ihre Heilung gebraucht werden.

Ratten

Wenn wir mit Ratten kommunizieren, sgen wir ihnen, wo sie hindürfen und wo nicht, manchmal mit überraschendem Erfolg. Damit sie Kontakt mit Menschen haben können, ohne uns in unseren Häusern zu besuchen, haben wir Plätze für die gegenseitige Wahrnehmung und Kommunikation eingerichtet. Inspiriert wurden wir dazu von dem berühmten Rattentempel in Rajasthan. Wir haben gelernt, dass wir Feindschaft und Furcht loslassen müssen, damit wir die Schönheit und die Botschaft der Ratten erkennen können. Wir haben auch gelernt, dass die explosive Vermehrungsrate von Ratten sich zurückbildet, wenn sie sichere Orte haben und nicht länger gehasst und verfolgt werden. Das Terra-Deva-Team berät auch Menschen in der Region darin, wie man Ratten in gewaltfreier Weise behandelt.

Von Kindern lernen

Viele Kinder erleben Tiere und Pflanzen als Partner, denen sie Gedanken und Gefühle anvertrauen können. Durch ihre Verbindung mit der Natur erfahren sie Vertrauen. Erwachsene können viel von Kindern lernen. Kinder helfen auf spielerische Weise regelmäßig im Terra-Deva-Team, auch in Verbindeung mit unserem Platz der Kinder.

Kraftplätze

Alle ursprünglichen Kulturen hatten Kraftplätze, wo Menschen ihre Energien aufladen, in Ruhe nachdenken und mit dem Göttlichen kommunizieren konnten. Tamera nutzt die Kraftorte zur Heilung und Meditation. Sie helfen uns, verschüttete Erinnerungen unseres ursprünglichen Friedenswissens wieder ans Licht zu bringen. Kraftorte liegen oft auf geomantischen Energielinien oder haben besondere natürliche Merkmale wie einen besonderen Baum oder Felsen. Das Terra-Deva-Team versucht, diese natürlichen Kennzeichen eines Ortes zu verstärken und ihren speziellen Charakter mit einer umsichtigen Gestaltung herauszuarbeiten, zum Beispiel durch eine Steinsetzung oder eine Skulptur.

Kunst

Terra Deva verbindet ökologische und künstlerische Gestaltung. Dieter Duhm: “Kunst kommt von einer tiefen Verbindung mit der Welt und der Schöpfung. Sie kommt von einer inneren Bereitschaft, das Alte loszulassen und sich für neue Erfahrungen zu öffnen.”

Lernen Sie mit uns

Bitte fragen Sie nach Rundgängen durch Terra Deva.

Machen Sie mit beim „Ring der Kraft,” eine wöchentliche Sonnenaufgangsmeditation für ein wachsendes spirituell-politisches Friedensnetzwerk, begleitet und angeleitet Sabine Lichtenfels.

www.tamera.org